„Entspann dich.“ – Weihnachten findet auf jeden Fall statt, ob du dich nun stresst oder nicht.

Sie ist eingeläutet die besinnliche Zeit des Jahres. Das traditionelle Bild von Weihnachten ist unglaublich romantisch. Ein Bild von einem gemütlichem, fröhlichem, geschmackvollen eingerichtetem Zuhause, umgeben von unberührtem Schnee, in dem sich eine glückliche und zufriedene Familie versammelt, um ein üppiges Abendessen zu sich zu nehmen, das aussieht als hätte man es in einem Sternerestaurant zubereitet. Was gibt es daran nicht zu mögen? Geschenke geben und erhalten. Essen und trinken, so viel man möchte. Freunde, Familie und geliebte Menschen wiedersehen. Eine Atmosphäre von Jubel, Trubel und gutem Willen.

Aber Hallo, im Klartext: Weihnachten steht vor der Tür, das bisschen Freizeit was man hat ist nun auch noch Pfutsch! Es ist ja wunderbar an all die angenehmen Aspekte von Weihnachten zu denken, aber die Vorbereitungen nimmt uns ja doch keiner ab. Sie „passieren“ nicht oder tauchen aus dem Nichts auf, nur weil wir uns es stark genug  gewünscht haben. (Auch wenn es in den Weihnachtsfilmen immer anders dargestellt wird…) Irgendjemand muss ja die „Beinarbeit“ erledigen, um alles, wie in einem Puzzle, zusammenzusetzen. An seinem richtigen Ort platzieren.

Was es nicht leichter macht: Dank Social Media können wir sehen wie grossartig alle Anderen mit ihren Weihnachtsbemühungen zugange sind. Weihnachten bedeutet ja nicht, dass die regelmässigen Anforderungen an die Aufrechterhaltung des Haushalts, der Familie und und und einfach so wegfallen. Doch im Netzt erledigt man so ganz nebenbei all die für Weihnachten erforderlichen Vorbereitungen und das nicht ohne alle auf dem Laufenden zu halten. Alles sieht so easy peasy einfach aus. Nein, übt gar keinen Druck aus, wie. 😎

Warum denn Stress?

Traditionell ist es ja meistens die Frau im Haus die die Hauptlast der Vorbereitungen trägt. Aber am Ende, egal ob Weiblein oder Männlein, ist diejenige oder derjenige einem erhöhten Stresslevel  ausgesetzt. Der Gedanke Weihnachten an sich führt bereits zu einer Zunahme von Stress bei einigen. Nicht nur visuell, nein auch auditiv ist es für viele eine enorme Herausforderung. Denn im Radio werden bereits Weihnachtslieder zum Besten gegeben. In den ersten Wochen eher noch positiv wahrgenommen. Doch dann angesichts der Anzahl und der Häufigkeit, mit der sie gespielt werden, haben die meisten Weihnachtslieder diesen positiven Punkt zweifellos längst überschritten.

Die alljährlichen Betriebsweihnachtsfeiern stehen auf dem Programm. Und diese sollen ja bitte noch vor dem Familienfest abgehalten werden mit den lieben Kollegen. Und wieder muss man den eh schon knappen Terminkalender erneut aufeinander abstimmen. Aufgaben erneut verteilen, übertragen… Seien wir mal ehrlich nach so einem berauschendem Fest ist der folgende Tag doch für Nichts zu gebrauchen. Oder?

Dekorieren, Einkaufen von Lebensmitteln und Geschenken, die Reihe der weiteren Aufgaben reisst nicht ab. All diese Situationen sind Faktoren die unser Stresslevel erhöhen. Das Leben, unser Leben ist einfach zu komplex und chaotisch, um die Mainstream-Darstellung eines perfekten Weihnachtsfestes zu garantieren…

… doch trotzdem jedes Jahr erwarten wir immer wieder das Beste. Das alles bedeutet ja nicht, dass Weihnachten standardmässig eine harte und stressige Zeit ist. Es kann grandios sein und all die guten Dinge, die wir erwarten, und mehr bieten. Doch hey, dass ist keine Selbstverständlichkeit. Das alles erfordert Zeit, Mühe und Investition. Nur wenn man das ignoriert, wird es auf lange Sicht doch etwas stressiger.

Was es noch zu erledigen gibt!

In den verbleibenden 40 Tagen bis zum Fest 

1.) Der Adventskalender muss ja nur noch gebastelt, oder gewonnen werden. Gott sei Dank gibt es von Jahr zu Jahr immer tollere und wertvollere bei den laufenden Gewinnspielen im Netz. Und sollte man ihn selbst basteln, hat man natürlich das ganze Jahr über bereits ´Kleinigkeiten´ gekauft und beiseite gelegt. Da muss man sich ja jetzt nur noch Gedanken machen wie das gute Stück auszusehen hat. Na ja, und wenn das nicht gelingt wird er halt im letzten Moment gekauft.

2.) Die Weihnachtsbeleuchtung kontrollieren. Jeder kennt doch bestimmt die Frustration, als er die Weihnachtsbeleuchtung entwirrte, nur um festzustellen, dass gerade mal die Hälfte von ihnen funktioniert.

3.) Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um den Schrank für die Weihnachtsdekoration zu plündern, natürlich nur um zu überprüfen, ob nicht noch das ein oder andere Teil benötigt wird für den alljährlichen Dekorationszauber.

4.) Dem Weihnachtsmann schreiben. Sich einfach mal den Frust von der Seele schreiben. Warum soll der Weihnachtsmann nicht wissen wie das hier so läuft und was ich mir für die Zukunft, oder die nächste Festvorbereitung, wünsche? 😉 Na und die Kinder können ihm ruhig mitteilen was sie sich wünschen. So weiss man wenigstens ob man bereits das richtige Geschenk vorrätig hat. Und so viele Gedanken müssen sich die Kleinen ja auch nicht mehr machen ob man das gezeichnete Objekt der Begierde erkennen kann. Mittlerweile kommen ja die Spielzeugprospekte bereits mit Aufklebern von dem ganzen Sortiment. Malen und Zeichnen wird doch eh überbewertet… abziehen, aufkleben, fertig.

5.) …

Ach was soll´s. Ich freue mich. Auf all das basteln, wirbeln und vorbereiten. Die Vorfreude auf unsere Gäste. Wird schon alles. Schliesslich wird es ja belohnt mit einer wundervollen Zeit die wir gemeinsam mit lieben und wertvollen Menschen verbringen. 💖

Und Du?

Und nicht vergessen: «Entspann dich. Weihnachten findet auf jeden Fall statt, ob  du dich nun stresst oder nicht.»

Liebe Grüsse

Nadine


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